Gemeinsam Waldbrandszenario trainiert
Zu einer gemeinsamen Einsatzübung rückten die Freiwillige Feuerwehr Burk und das THW Forchheim aus. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und THW im Ernstfall zu proben. THW-Fachberater Holger Lehnard, der die Einsatzübung ausgearbeitet hatte, und die Fachgruppe Sprengen bescherten dabei den Einsatzkräften ein realistisches Übungsszenario.
So war laut Alarmierung ein Lagerfeuer in der Nähe des Kraftwerks Buckenhofen außer Kontrolle geraten und hatte einen angrenzenden Wald in Brand gesteckt. Die Person, die das Feuer angezündet hatte, wird vermisst. Die Helfer mussten davon ausgehen, dass diese ohnmächtig irgendwo Waldgrundstück liegt.
Pyrotechnisch in Szene gesetzt erhellten bereits beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte Glutnester und offene Flammen an vielen Stellen die Nacht, dichter Rauch zog über die Straße und behinderte die Anfahrt der Helfer.
Nach dem Eintreffen machten sich die Führungskräfte beider Organisationen schnell ein Bild der Lage und koordinierten über eine gemeinsame Einsatzleitung bei der Feuerwehr das weitere Vorgehen. Vorrang hatte zu allererst das Auffinden des Brandverursachers: Unter schwerem Atemschutz machten sich zwei Teams von Feuerwehr und THW unter schwerem Atemschutz auf ins Unterholz und suchten die vermisste Person.
Parallel dazu begannen die restlichen Gruppen mit dem Aufbau der Löschwasserversorgung. Aus dem direkt angrenzenden Kanal wurde durch die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des THW stromabwärts die Hochleistungspumpe Hannibal in Stellung gebracht. Mit einer Leistung von bis zu 5.000 Litern pro Minute wurde ein Vorratsbehälter gespeist, von dem aus die Einheiten der Feuerwehr mit Löschwasser versorgt wurden.
Schon kurz nach Auffinden und Rettung des "Verletzten" konnte die Feuerwehr so mit genügend Wasser versorgt, die einzelnen Brandherde nach und nach löschen. Hier wurde die Übung durch Fachberater Holger Lehnard vom THW und Stefan Mauser von der FFW Burk, beendet.
Nach dem Aufräumen trafen sich beide Verbände in der Unterkunft des THW um den Verlauf der Übung durchzusprechen. Dabei zeigten sich die Vertreter beider Gruppen sehr zufrieden über das gute Ineinandergreifen der verschiedenen Fachkräfte – sowohl im Bereich der Führungskräfte wie auch beim schnellen und nahezu reibungslosen Aufbau der Löschwasserversorgung oder der Personensuche.



